Stimmen aus dem Publikum

Rückmeldungen von den Besucherinnen und Besuchern unserer Konzerte.

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Christine Kohlbrenner-Borter aus Ittigen

Passionsmusik mit Tanz Bern

Guten Abend, am Sonntag 25.März besuchten ich und mein Mann die Passionsmusik mit Tanz von Francis Poulenc. Ich bin im Wallis aufgewachsen und mit dem liturgischen Gesang vertraut. Diese Musik zu hören, interpretiert von Tanz, das war für mich Tiefe, Musik, Leben, Religion, Karfreitag... Gesang und Tanz sind in meiner Tiefe angekommen. Herzlichen Dank. Ich habe den Karfreitag an diesem Konzert neu verstanden, den Karfreitag im Leben verstanden. Herzlichen Dank fürs Konzert. Berührt und bereichert gingen wir nach Hause. Freundliche Grüsse Christine Kohlbrenner

Donnerstag, 29.03.2018 / 22:40

Peter Marti

Wir haben das Konzert „Passionsmusik mit Tanz“ im Berner Münster am 25.3.2018 besucht. Auf dem Programm standen 4 Motetten von Francis Poulenc und „Via crucis“ von Franz Liszt. Während der Aufführung wurden die Werke von Poulenc und Liszt gemixt, d.h. zuerst kam die Einleitung von „Via crucis“, darauf folgte eine Motette von Poulenc, dann ging‘s wieder weiter mit Liszt. Zur Musik wurde noch getanzt (eine Tänzerin und ein Tänzer). Weiter gab es zwischendurch – was auf dem Plakat nicht ersichtlich war – noch Lesungen.

Ich kenne „Via crucis“ seit langem, allerdings nur von CD-Aufnahmen. Für mich ist es eines der eindrücklichsten Werke von Liszt. Schon lange hätte ich das Stück gerne live gehört. Deshalb waren meine Erwartungen an das Konzert sehr hoch, und ich wurde nicht enttäuscht – soweit es das Musikalische betraf. Der Chor hat das Stück sehr schön und eindrücklich gesungen, und auch das expressive Orgelspiel hat mir sehr gut gefallen.

Weniger überzeugt hat mich das Mischen der Stücke von Poulenc und Liszt. Ich finde, „Via crucis“ ist ein eher stilleres, introvertiertes Stück, das man konzentriert hören sollte, und in das man sich richtig versenken kann. Der Wechsel von Liszt zu Poulenc und umgekehrt, sowie die Unterbrüche durch die (überflüssigen) Lesungen verhinderten aber ein Eintauchen in das Stück. Als grobe Störfaktoren muss man leider die Tanzeinlagen bezeichnen. Ich habe beim Tanz keinen Zusammenhang mit der Musik feststellen können, und ich habe im Gegenteil versucht, mich nicht von der Musik ablenken zu lassen und, soweit dies möglich war, gar nicht hingeschaut. Zudem gab es einige Male, natürlich bei den leisen Stellen!, Gerumpel (feste Tritte auf dem Holzpodest). Der Clou des Ganzen war aber ein Scheinwerfer, der auf dem Podest installiert war. Immer wenn dieser Scheinwerfer eingeschaltet wurde, wurden wir (und auch andere Besucher) geblendet, da unsere Plätze voll im Lichtkegel waren.
Man staunt über so viel Dilettantismus und schüttelt den Kopf. Nebenbei: Ich finde diese „Inszenierung“ auch den Tänzern gegenüber nicht fair.

Ein weiterer Störfaktor war der Tonmeister, der sich auf eine Bank hinter der Kanzel platziert hatte. Beim Bedienen seiner Geräte – und das war vor allem wieder bei den leisen Stellen der Fall – hatte man immer die Kirchenbank knarren gehört. Muss das wirklich so sein?

Fazit: Es hätte ein sehr schönes Konzert sein können, die Leistungen vom Chor und des Organisten waren grossartig. Aber durch das fragwürdige Konzept mit Tanz und Lesung (hat man der Musik nicht ganz getraut?) und der unglücklichen Realisierung der Tanz-Performance war es alles andere als ein Genuss.

Dienstag, 27.03.2018 / 17:08

Susanna S. aus Winterthur

Passionsmusik mit Tanz

Wunderbare grossartige 'Auszeit' für Auge, Ohr und Seele.

Besten Dank für das eindrückliche Passionskonzert. Ich bin als Poulenc-Fan und Tanzinteressierte nach Zürich gekommen, ohne etwas über den Chor zu wissen. Was ich anschliessend von der Kantorei, dem Organisten, dem Pfarrer und den zwei Tanzenden erleben durfte, hat mich tief berührt. Ebenso fasziniert war ich von den Momenten absoluter Stille. Selten habe ich ein solch aufmerksames Publikum erlebt.

Welch unglaublich schöne Verschmelzung von Klang-Stille-Raum-Körper-Zeit: ich fühlte mich als Teil davon, und fühle es immer noch...

Auf diese Weise möchte ich noch viele Konzerte erleben. Die Kantorei werde ich mir ab sofort SEHR gut merken:-)
Herzlichen Dank!

Sonntag, 25.03.2018 / 15:54

Hendrikje Lange aus Basel

Ich wollte mich bedanken für euer eindrückliches Konzert am Totensonntag im Berner Münster.
Der Totentanz hat mich besonders berührt. Und zwar durch die Schlichtheit. Die Chormitglieder haben diese Texte ganz wundervoll gesprochen. (der Schauspieler war gut, aber für diesen Rahmen fast ein bisschen übertrieben).

Ein ganz wesentliches Element dass mir das Konzert so gefiel - eigentlich mehr als das: es hat mir gut getan - war der Mut von Johannes Günther, Stille und Zeit als Teil der Musik zu gestalten. Nachklingen lassen der Musik im Raum und des Echos in mir drin...das war ganz wunderbar. Ich habe mich so gefreut dass auch am Schluss des Konzertes so lange Stille war. Der Applaus danach war dann auch schön!

Mittwoch, 29.11.2017 / 22:14

Samuel Jakob aus Gontenschwil

Ich besuchte Euer Passionskonzert 2015 am Palmsonntag in der Predigerkirche/ZH – und war tief bewegt, erfreut, beeindruckt:

Von der Auswahl und dem Weg durch das Konzert, dem Chor, der dies alles so kongenial und wie aus 1 Körper heraus sang, dem Dirigenten, der auf diese Weise durchführte. Das Getragene, die Stille – die Texte/Inhalte. Und der Gesang die Inhalte so zum klar und eindringlich und doch schlicht natürlich zum Erscheinen brachte im Klang, sich selbst von den Texten berühren und führen lassend im Singen. Ich konnte durch einen tiefen Prozess gehen – und alten Schmerz lösen, mich voll hingeben, heilsam insbesondere die grossen getragenen, und schwebenden Bögen – das langsame Ausklingen, mitatmend im selben Takt .... bis in tiefe Stille hinein. Mit tiefer Wirkung auf diese Weise. Vielen Dank also für dieses wunderbar-ergreifende – und wunderschöne Konzert!

Danke auch für die Konzerteinführung vorher: auf den Punkt gebracht: keine Schlacke dabei, und doch Wichtiges, das im Konzert half.

Dienstag, 07.04.2015 / 06:54

Urs Klopfstein aus 3033 Wohlen b.Bern

Das gestrige Konzert im Berner Münster hat mich bis ins Innerste angesprochen. Feinfühlig, hoch musikalisch, unaufdringlich, klar, mit großem Engagement vorgetragen. Ich gratuliere und danke herzlich.

Sonntag, 16.11.2014 / 13:48

Werner Blüm aus Richterswil

Konzert in der Predigerkirche, 23.12.2012

Sehr geehrte Damen und Herren
Am Sonnntag, 23.12.2012 haben meine Frau und ich das Weihnachtsoratorium in der Predigerkirche besucht. Die 3 Bachteile mit der Vertonung der biblischen Weihnachtsbotschaft waren himmlisch, die moderne Musik dieser Russin machte die ganze Stimmung kaputt. Wenn wir das Programm zuvor richtig hätten entschlüsseln können ("Uraufführung" von was?), wären wir nicht gekommen. Wir werden das Programm daher in diesem Jahr genauer studieren und bei erneuten "Uraufführungen" gerne auf einen Besuch verzichten.

Mittwoch, 09.01.2013 / 09:48

Gerhard Fischer

Weihnachtskonzert im Berner Münster, 22.12.2012

...ein grossartiges Weihnachtskonzert! Für mich ist Euer Auftritt im Münster jedes Jahr der Höhepunkt der Advents- und Weihnachtszeit. Er vermittelt die Frohbotschaft musikalisch schlechthin. Der Klang des Chores war einfach wunderbar, innig getragen, freudig, ergreifend; der Kinderchor von erstaunlicher Helle, rein dazu und frisch. Alle Solisten haben mir sehr gefallen. Rezitative und Arien - ein Hochgenuss. Noch nie habe ich die "Echo-Arie" so schön dargeboten gehört.

Zugegeben: Die Uraufführung der zweiten Kantate war für meine Ohren gewöhnungsbedürftig. Aber davon abgesehen dürfte es wohl schwierig bleiben, eine überzeugende Alternative zu Bach's Oratorium zu komponieren. Eine kritische Anmerkung gilt auch den Blech-Bläsern, deren Ton gelegentlich unrein klang. Dabei war es wieder faszinierend, den präzis-schwungvollen und doch unprätentiösen Bewegungen des Dirigenten zu folgen. Es blieb dem Publikum nicht verborgen, wie gut und feinfühlig die Sängerinnen und Sänger aufeinander abgestimmt sind. Und den Kinderchor so gut im Griff zu haben - chapeau!

Akustisch und optisch positiv verzeichnen möchte ich auch die Tatsache, dass der Chor dieses Jahr auf einem höheren Podest als sonst platziert war. Trotzdem sei die interessante Erfahrung meines Freundes, angemerkt (er musste seines Rückenleidens wegen einen Teil des Abends neben/unter der Kanzel stehend verbringen), dass für ihn der Klang der Musik stehend sehr viel besser rüber gekommen ist als sitzend. Wie auch immer. Beim Verlassen des Münsters habe ich festgestellt: Diese Darbietung war CD-würdig. Schade, gibt es davon keine Aufnahme!

Samstag, 29.12.2012 / 08:24

Violaine Dussex aus Bern

Impressionen des Konzertes im Berner Münster (22.12.2012):

- wunderbare Bass-Stimme, noch so jung und schon so reif!
- sehr schöne, runde und reine Sopran-Stimme, überzeugend
- Chor war leider viel zu scheu, vermisste Begeisterung... oder lag es an der ungünstigen Akustik im Münster (wir sassen im Seitenschiff vorne links)
- Kinderchor rein und natürlich und aufmerksam
- Bläser nicht sehr treffsicher, v.a. Trompeten, Hörner sehr schön
- modernes Werk in der Mitte, von Bach umrahmt, spannend (leider keine Foto von Komponistin im Programm). Musik passte eher zu einem Horrorfilm als zu Weihnachten...

Herzlich danke für das bereichernde Konzert!

Sonntag, 23.12.2012 / 12:42

Peter Koller

Konzert der Kleinen Kantorei, Predigerkirche, 5. Mai 2012

Vielen Dank für das hochstehende Konzert mit den zwei Bachwerken. Historisch informiertes Konzert auf höchstem Niveau mit grossem Engagement.

Dienstag, 02.10.2012 / 13:33

Manny Rose de Savoye aus z.Zt. St. Urban

Weihnachtsmusik Sa. 17. Dezember 2011, Berner Münster

liebe berner kantorei - das konzert am 17.12.11 war ein musikalischer leckerbissen besonderer art und ich zehre auch heute noch von dem ereignis, das mit mir ist - erinnert wird. die doppelchörigleit des san marco ist für unsere ohren etwas sehr überraschendes und sehr willkommenes im schönen münster zu bern. bravo dem johannes und allen mitwirkenden. - hoffe, ihr produziert auch mal eine CD zum mitnehmen und zu haus hören. das wünsche ich mir von euch allen sehr zum fest. love madame musica manny rose

Dienstag, 20.12.2011 / 09:25

M.D. Baer Müller aus 8700 Küsnacht ZH

Weihnachtsmusik, So. 11.12.2011, Predigerkirche Zürich

Ich habe Ihr Konzert echt genossen gestern abend, stimmte mich die Musik doch noch vertieft ein in die Thematik der Vorweihnachtszeit. Sopran leider unverständlich und verloren, trotz gutem Platz, schade!

Mittwoch, 14.12.2011 / 23:50

Aktualisiert: 18.08.2018

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